von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-C
Cost-per-Click (CPC)
Bei dem Cost-per-Click handelt es sich um eine Art der Abrechnungsvariante im Online Bereich. Es bedeutet, dass Werbetreibende bezahlen, sobald auf einen Button, eine Add etc. geklickt wird. So können dann die finalen Kosten für eine Kampagne oder auch Stellenanzeige berechnet werden.
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-C
Candidate Experience/Candidate Journey
Spricht man von der Candidate Experience ist wörtlich übersetzt von der sogenannten „Bewerbererfahrung“ die Rede. Genauer bezeichnet diese, die Wahrnehmung des Bewerbungsprozesses aus Sicht des Kandidaten. Die Candidate Experience wird oft mit der Candidate Journey gleichgestellt. Wobei die Candidate Journey den gesamten Prozess beschreibt, welcher ein potenzieller Bewerber durchläuft. Von der Kontaktaufnahme mit einem Unternehmen durch zum Beispiel eine Stellenanzeige über den Versand der Bewerbung bis hin zur Eingliederung in das Unternehmen.
Kontaktpunkte zwischen Unternehmen und Bewerbern
Als Kontaktpunkt zwischen Bewerber und Unternehmen können neben der klassischen Stellenanzeige viele weitere Medien in Frage kommen. Als Kontaktpunkt wird jedes Medium bezeichnet, welches den Bewerber auf das Unternehmen aufmerksam macht und das Interesse in Bezug auf eine Bewerbung weckt. Weitere Kontaktpunkte können demnach eine Online-Stellenanzeige, Social Media Kampagnen, Karrieremessen, Online Auftritte in beruflichen Netzwerken etc. sein.
Das 6 Phasen-Modell des Bewerbungsprozesses
Hat ein Unternehmen das Interesse eines Kandidaten geweckt und diesen zu einer Bewerbung bewegt, dann hat der Bewerber den gesamten Bewerbungsprozess durchlaufen. Spricht man von dem gesamten Bewerbungsprozess des Kandidaten, dann ist oft von dem sogenannten 6 Phasen-Modell die Rede. Folgende Phasen sind in dem Prozess mitinbegriffen:
1.) Anziehung
Der erste Kontaktpunkt zwischen Unternehmen und potenziellem Bewerber stellt den ersten Schritt in dem 6 Phasen-Modell dar. Bewerber werden dabei durch die unterschiedlichsten Medien und Kanäle wie z.B. Stellenanzeigen in Online-Stellenbörsen, Social Media Kampagnen, Active Search Kampagnen, Karriereseiten, Karrieremessen etc. auf das suchende Unternehmen aufmerksam.
2.) Informationen
Wurde das Interesse des potenziellen Bewerbers geweckt, findet im nächsten Schritt die Informations-Phase statt. Das bedeutet der Kandidat möchte sich genauer über den potenziellen Arbeitgeber informieren. Meist informiert sich der Bewerber auf der Unternehmenswebsite.
3.) Bewerbung
Haben den Kandidaten die Stellenausschreibung und die Infos über das Unternehmen überzeugt, folgt im nächsten Schritt die Einreichung der Bewerbung. Je nach Verfahren des Unternehmens findet die Bewerbung per Mail, Online Bewerbungsverfahren (über ein sogenanntes Bewerber-Management-System) usw. statt.
4.) Auswahl
Nach der Bewerbung des Kandidaten wird dieser in das Auswahlverfahren des Unternehmens aufgenommen. Dabei entscheidet das Unternehmen, ob der Bewerber zu Vorstellungsgesprächen, Telefonvorstellungsgesprächen, Online-Tests etc. eingeladen wird oder eine Absage erhält.
5.) Onboarding
Hat die Bewerbung des Kandidaten überzeugt und konnte sich dieser auch im weiteren Auswahlverfahren erfolgreich beweisen, dann folgt in der nächsten Phase das Onboarding. Die Eingliederung bzw. Einstellung, des Kandidaten im neuen Unternehmen.
6.) Bindung
Der letzte Schritt die „Bindung“ vollendet das 6 Phasen-Modell. Diese Phase ist letztendlich eine nicht endende Phase, denn hat man einmal als Unternehmen eine Fachkraft gewonnen, möchte man diese auch langfristig im Unternehmen halten. In dieser Phase möchte man den Arbeitnehmer langfristig binden und diesen positiv von dem Unternehmen überzeugen, damit dieser das Unternehmen nicht verlässt. In dieser Phase spielt in diesem Zusammenhang auch die interne Employer Brand eine große Rolle.
Candidate Experience und Employer Branding
Durchläuft ein Kandidat gerade den Bewerbungsprozess nimmt dieser unbewusst Ihre Employer Brand, zu Deutsch Arbeitgebermarke war. Durch eine aussagekräftige Employer Brand möchten Unternehmen externe positiv von ihrem Unternehmen überzeugen und die entsprechenden Unternehmenswerte nach außen präsentieren. Durch eine positive Employer Brand sollen auf diese Weise, neue Bewerber gewonnen werden.
Die Employer Brand hat aus diesem Grund enorme Auswirkungen auf die Candidate Experience bzw. Candidate Journey des Bewerbers. Ist diese nicht entsprechend ausgearbeitet und kann sich der Bewerber nicht mit diesen Werten identifizieren kann dies dazu führen, dass der Bewerber den Bewerbungsprozess verlässt.
Einflussfaktoren im Bewerbungsprozess
Wird die Employer Brand, die Arbeitgebermarke des Unternehmens nicht bestmöglich nach außen kommuniziert. Ist dies nur ein Grund für einen möglichen Störfaktor im Bewerbungsprozess, welcher zum Abbruch der Bewerbung des Kandidaten führen kann. Ein weiterer Einflussfaktor ist die Handhabung. Ist der Bewerbungsprozess zu langwierig und umständlich für den Bewerber kann dies ein weiterer Grund sein, dass dieser den Bewerbungsprozess verlässt und somit keine Bewerbung verschickt wird.
Bewerbermanagementsysteme und Candidate Experience
Um zu verhindern, dass Kandidaten den Bewerbungsprozess frühzeitig aufgrund von Komplikationen und Umständlichkeiten verlassen, ist ein Bewerber Management System bestens geeignet. Ein Bewerber Management System kurz BMS, ist eine Online-Verwaltungs-Software, welche den gesamten Recruiting-Prozess verwaltet und strukturiert. Ein BMS vereinfacht die Kommunikation und den Austausch zwischen Kollegen, vereinfacht die Organisation aller ausgeschriebenen Positionen und ermöglicht die Strukturierung des gesamten Recruiting-Prozesses. Durch ein BMS wird nicht nur die Verwaltung des Personalbereichs vereinfacht. Auch das Bewerbungsverfahren seitens des Bewerbers, erhält mit einem Bewerber Management System deutlich mehr Struktur und ermöglicht das schnelle Versenden einer Bewerbung. Ein BMS beeinflusst die Candidate Experience aus diesem Grund auf eine sehr positive Art und Weise und verhindert das Abspringen von Kandidaten.
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-B
Bewerber Management System
Bei einem Bewerber Management System, kurz BMS genannt, handelt es sich um ein Tool, um den Recruiting-Prozess, die Bewerbungen online zu verwalten. Mit einem BMS können sämtliche Recruiting Entscheidungen einfach koordiniert und verwaltet werden.
Ein übersichtliches Dashboard gibt Auskunft über alle aktuellen ausgeschriebenen Vakanzen und zeigt alle eingegangenen Bewerbungen zu den derzeit ausgeschriebenen Vakanzen auf. Mit einem BMS ist es deutlich einfacher den Überblick über den gesamten Recruiting-Prozess zu behalten und vereinfacht diesen enorm. Das System kann einfach mit Ihrer Karriereseite oder auch mit den Stellenbörsen verknüpft werden. Durch ein BMS wird die Kommunikation mit den Kollegen enorm erleichtert, Vorlagen für Absagen, Einladungen zu Bewerbungsgesprächen etc. sparen zusätzlich viel Zeit ein.
Vorteile eines Bewerber Management Systems zusammengefasst
- Übersicht und Struktur über alle ausgeschriebenen Vakanzen
- Überblick über alle eingegangenen Bewerbungen
- Vereinfachte Kommunikation mit Kollegen
- Vorlagen für Absagen, Zusagen für Vorstellungsgespräche etc. bieten eine enorme Zeitersparnis
- Vereinfachtes, schnelles Bewerbungsverfahren für Bewerber
- Einfache Erstellung und Veröffentlichung neuer Stellenausschreibungen
- DSGVO konform
Bewerber Management System garantiert optimale Candidate Experience
Die Liste an Vorteilen eines Bewerber Management Systems ist lange. Neben zahlreichen Vorteilen für das Unternehmen und den Personalverantwortlichen, profitieren zusätzlich die potenziellen Bewerber von einem integrierten BMS. Bewerbungen zu schreiben und zu verschicken beansprucht enorm viel Zeit. Besonders wenn man sich bei zahlreichen Unternehmen bewirbt. Das BMS erleichtert den Bewerbern den Versand der Bewerbungen enorm. Die persönlichen Angaben werden Schritt für Schritt online abgefragt. Die Anhänge für die Bewerbung können dann an den entsprechenden Stellen schnell und einfach hochgeladen werden.
Der Bewerbungsprozess wird demnach durch ein Bewerber Management enorm verküzt, spart dem Bewerber viel Zeit und ist leicht handzuhaben. Diese Vorteile für den Bewerber beinflussen diesen unbewusst während dem gesamten Bewerbungsprozess und tragen so zu einer positiven Wahrnehmung bei. Ist eine positive Wahrnehmung des Bewerbungsprozesses durch den Kandidaten garantiert, veringert dies gleichzeitig die Absprungrate während dem Bewerbungsprozess. Was letztendlich wieder den Kreis vollendet und dazu führt, dass mehr Bewerbungen im Postfach des Unternehmens landen.
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-B
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Das betriebliche Gesundheitsmanagement beschäftigt sich damit die Gesundheit des Arbeitnehmers am Arbeitsplatz zu fördern. Mitinbegriffen sind unter anderem die Vermeidung von Arbeitsunfällen und dem Arbeitnehmer die Möglichkeit auf einen ergonomischen Arbeitsplatz zu geben.
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-B
Betriebliche Altersvorsorge
Die betriebliche Altersvorsorge ist eine Unterstützung seitens des Arbeitgebers gegenüber dem Arbeitnehmer in Bezug auf die Altersvorsorge.
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-B
Benefits
Benefits, auch Vorteile, sind Versprechungen seitens des Arbeitgebers gegenüber dem Angestellten. Dabei kann es sich um die unterschiedlichsten Mitarbeitervorteile handeln, welche individuell vom Unternehmen festgelegt bzw. definiert werden.
Kommunikation der Benefits
„Und wo sind diese zu finden?“ wird sich der ein oder andere fragen. Im Vertrag? Auf der Unternehmens-Website? Zwischen den Zeilen bei Gesprächen? Dabei ist alles mit einem „Ja!“ zu beantworten.
Doch beginnen wir ganz vorne, also bevor man überhaupt Mitarbeiter des Unternehmens wird. Oft hört man „Der Ruf eilt einem voraus“. Und das ist hier definitiv der Fall. Man kennt oder weiß von einem Unternehmen, das den Mitarbeitern gute Arbeitsbedingungen bietet. Da ist eine Bewerbung ja quasi schon direkt unterwegs.
Wird allgemein und nicht unternehmensspezifisch nach Jobs gesucht, kann man mit der Stellenausschreibung an sich schon punkten. Aber sind dort auch nochmals die attraktiven Benefits (häufig unter „Was wir bieten“) zu finden, können Kandidaten überzeugt und zur Bewerbung ermutigt werden. Attraktive Mitarbeitervorteile können den potenziellen Bewerber schneller zur Bewerbung animieren und verleihen dem Unternehmen zusätzlich Arbeitgeberattraktivität.
Benefits nutzen und in Anspruch nehmen
Ist man dann Mitarbeiter des Unternehmens, kann man (endlich) die Benefits in Anspruch nehmen und davon profitieren. Benefits können damit nicht nur neue Mitarbeiter überzeugen, sondern auch die eigenen Mitarbeiter binden und damit halten. Zufriedene Mitarbeiter bleiben und vor allem kommunizieren dies kostenlos! nach außen uns stärken somit die eigene Arbeitgebermarke (Stichwort: Employer Branding).
Einige Beispiele
Beispiele für Mitarbeitervorteile sind:
- Bezuschussung der Fahrtkosten oder Beteiligung/Übernahme Zugticket
- Betriebliche Altersvorsorge und vermögenswirksame Leistungen (VWL)
- Teamevents
- Gleitzeit
- Homeoffice
- Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten
- Gesundheits- und Sportangebote
- Teamevents
- Etc.