Es passt? Dann sprechen Sie den Kandidaten an!

Es passt? Dann sprechen Sie den Kandidaten an!

Networking-Plattformen wie Xing und LinkedIn haben sich immer mehr in unseren beruflichen Alltag integriert. Berufliche Kontakte knüpfen, sich austauschen, fachbezogenen Gruppen beitreten, Beiträge verfassen, teilen und an Online-Webinaren teilnehmen – Die Welt der Networking-Plattformen ist groß und bietet neben dem Knüpfen von neuen Geschäftskontakten besonders für Unternehmer weitere Chancen, besonders auch für das Recruiting!

Xing ist besonders in den deutschsprachigen Ländern (Deutschland, Österreich und Schweiz) besonders erfolgreich und bekannt. LinkedIn ist das Networking-Netzwerk weltweit. Doch eines haben beide gemeinsam: Sie verfügen über großes Potenzial, um Ihre Stellen zukünftig erfolgreich besetzen zu können!

Der Fachkräftemangel macht vielen Unternehmen für eine erfolgreichen Stellenbesetzung oft einen Strich durch die Rechnung! Zu wenig Fachkräfte für alle Unternehmen, das macht die Stellenbesetzung nicht wirklich einfach.

Doch genau an diesem Punkt können Sie mit Hilfe der Networking-Plattformen Xing und LinkedIn ansetzen. Die User halten Ihre Profile meist auf dem neusten und aktuellen Stand und vor allem mit korrekten Daten, da es sich hier im Gegensatz zu privaten Kanälen um berufliche Kontakte handelt. Das bedeutet, auf den Namen und die aktuelle Jobbezeichnung der User sind Verlass. So gilt es auch für den gesamten beruflichen Werdegang, Qualifikationen, Interessen und Zusatzleistungen, welche in den Portalen angegeben werden können und diese Faktoren spielen bei der Stellenbesetzung eine enorm wichtige Rolle.

Jetzt wird der Spieß umgedreht – Das Unternehmen kontaktiert den Kandidaten

Eigentlich ist es so, dass der Kandidat auf das Unternehmen aufmerksam wird. Sei es durch eine Stellenausschreibung, eine Recruiting-Kampagne auf den Social Media-Plattformen etc. Doch die Thematik Direktansprache bzw. Active Sourcing dreht den Spieß um. Jetzt bewirbt sich nicht der Kandidat bei dem Unternehmen, sondern das Unternehmen bei dem Kandidaten und dafür sind die sogenannten InMail Messages bei Xing und LinkedIn gedacht.

Und die Direktansprache der Kandidaten zeigt Erfolge. Eine Studie von 2018 zeigt, dass in Deutschland 20,7 % der Unternehmen Xing und 8,6 % LinkedIn für die aktive Suche nach Kandidaten nutzten. Außerdem zeigt eine Befragung der Kandidaten, dass jeder 10te Kandidat den aktuellen Job durch den Erstkontakt durch eine Mitarbeiterempfehlung, die Direktansprache des Unternehmens oder die Unternehmenswebsite gefunden haben.

Doch die Ansprache von Kandidaten durch die Social Networking-Plattformen bringen noch weitere Chancen mit sich. Auch wenn Sie es nicht schaffen mit der ersten Kontaktaufnahme den Kandidaten von Ihnen zu überzeugen, sind Sie dennoch weiterhin mit diesem verknüpft und genau darum geht es bei den Social Networking-Plattformen. Zeigen Sie weiterhin Präsenz und übermitteln Sie Ihre Arbeitgebermarke und Ihre Unternehmenswerte. Dadurch verankern Sie sich in den Köpfen der Kandidaten und überzeugen diesen wohlmöglich im Nachgang.

Darauf Sollten Sie bei der Direktansprache achten

Damit jedoch die Direktansprache gelingt, sollte auch hier einiges berücksichtigt werden. Einfach eine Nachricht mit der offenen Vakanz verschicken, ist hier der falsche Weg. Die Nachricht an den potenziellen Kandidaten sollte strategisch geplant werden und dies erfordert eine gute Vorbereitung. Folgendes sollten Sie bei der beachten:

  • Punkten Sie mit einer auffälligen Betreffzeile!
  • Machen Sie deutlich, warum Sie an diesem Kandidaten interessiert sind und was Sie überzeugt hat!
  • Beachten Sie den Versandzeitpunkt Ihrer Nachrichten!
  • Bleiben Sie mit dem Kandidaten in Kontakt, um eine langfristige Bindung aufzubauen! Vermeiden Sie jedoch den Versand von zu vielen Nachrichten, dies könnte den Kandidaten vergraulen.
  • Machen Sie Ihre Arbeitgebermarke deutlich, kommunizieren Sie Ihre Unternehmenswerte!

Bitte nicht zu viel des Guten

Beim Active Sourcing ist es also enorm wichtig, sich an bestimmte Aspekte zu halten und sich an diesen zu orientieren, denn so eine Nachricht an den Kandidaten kann auch schnell schief gehen.

Berücksichtigen Sie deshalb die oben erwähnten Punkte und überstützen Sie den Versand der Nachrichten nicht. Seien Sie sich sicher bei dem, was Sie machen und besprechen Sie sich im Team! Behalten Sie immer im Hinterkopf, was Ihr Unternehmen einzigartig macht und was Sie als Arbeitgeber von anderen Unternehmen unterscheidet und binden Sie dies in die Nachrichten ein.

Digitale Recruiting Methoden – Fluch oder Segen? Schnellbewerbung per Chatbot

Digitale Recruiting Methoden – Fluch oder Segen? Schnellbewerbung per Chatbot

Personal- und HR-Verantwortliche werden immer wieder mit technischen Neuerungen im Recruiting konfrontiert oder müssen sich gezwungenermaßen durch den Wandel der Zeit damit auseinandersetzen.

Neue, fortschrittliche Innovationen bringen nicht immer nur Freude, sondern auch Angst an der neuen Herausforderung zu scheitern mit sich.

Dies möchten wir natürlich verhindern, um bestmöglich vorbereitet zu sein, folgen nun die neuesten Recruiting-Trends und wie Sie diese bestmöglich für sich nutzen können.

Chatbots
Chatten mit einem textbasierten, virtuellen Dialogpartner, dabei handelt es sich um einen sogenannten Chatbot. Dieser wird immer häufiger in Messenger-Diensten wie Whats App, SMS oder auch dem Facebook Messenger verwendet.1

Diese innovative, neue Recruiting Alternative bietet so einige Vorteile im Bewerbungsprozess. Der Bewerber kann nicht nur schnell mit dem Unternehmen in Kontakt treten, sondern der gesamte Prozess der Bewerbungen ist deutlich schneller abgewickelt im Vergleich zur normalen Bewerbung.

Außerdem kann die Konversation, beziehungsweise der Chat, gezielt gesteuert werden. Der komplette Bewerbungsprozess ist durch vordefinierte Fragen und Antwortmöglichkeiten automatisiert und am aktuellen Nutzerverhalten orientiert. Das Unternehmen kann vorab festlegen, welche Profilinformationen relevant sind und dementsprechend kann der Bot gesteuert und programmiert werden.
Bewerber, die den Anforderungen nicht entsprechen, können so schnell herausgefiltert werden, auch dies erspart den Personalverantwortlichen sehr viel Zeit und Nerven.

Bewerbung per Sprachnachricht
QR-Codes, „Quick Response“, was so viel wie schnelle Antwort bedeutet, sind mittlerweile jedem ein Begriff. Die Codes, welche von Unternehmen auf Produkten platziert werden, können ganz einfach mit dem Smartphone mit einer speziellen QR-Code Scan App gescannt werden. Hinter dem Code ist eine bestimmte Seite wie zum Beispiel weitere Produktinformationen hinterlegt. Diese Seite wird dem Nutzer dann sofort auf dem Smartphone angezeigt.2

Diese Methode ist auch in der Welt des Recruitings angelangt. Mit der Platzierung des QR-Codes auf der Stellenanzeige hebt sich diese nicht nur von anderen Stellenausschreibungen ab, sondern bietet ebenfalls fortschrittliche Möglichkeiten für einen optimierten, schnelleren Bewerbungsprozess für Kandidaten und für Sie als Unternehmen. Hinterlegen Sie doch einfach eine Schnellbewerbung per Sprachnachricht. Der Kandidat hat dann die Möglichkeit sich in ein paar Sätzen bei Ihnen vorzustellen und zum Ausdruck zu bringen, warum er für Ihre ausgeschriebene Position gemacht ist. Sie können sich auf diese Weise einen ersten Eindruck von dem Kandidaten machen und sparen ebenfalls viel Zeit.

Sie möchten, dass Ihre ausgeschriebene Position von einem Kandidaten besetzt wird, welcher aus der derselben Stadt kommt. Warum dann nicht mal alte und neue Methoden kombinieren. Hängen Sie Plakate an zentralen Orten in der Stadt aus, oder legen Sie Flyer aus… Ob Plakat oder Flyer, diese können dann mit einem QR-Code versehen werden und den Bewerber direkt zu Ihnen und zur direkten Bewerbung leiten.

Social Media Recruiting
Neben regulären Stellenausschreibungen gewinnt Recruiting über Soziale Netzwerke immer mehr an Bedeutung. Geschaltete Werbeanzeigen, welche durch gezielte Targetierung Ihren Kandidaten zielgruppengenau in den Social Media Plattformen ausgespielt werden, kann. Die Werbeanzeige enthält einen Anzeigentext und kann zusätzlich mit diversen Werbemitteln, wie Bildern oder Videos zusätzlich unterstützt werden.
Nutzen Sie den Vorteil passiv, suchende Bewerber zu erreichen und tauchen Sie dort auf, wo man es am wenigsten erwartet, beamen Sie sich direkt auf den Bildschirm des Smartphones.

Sie benötigen Unterstützung, sind sich unsicher, welche Recruitingmethode für Sie am besten geeignet ist, dann kommen Sie gerne auf uns zu, wir beraten Sie gerne!

1 Schlichte, S. & Seithel, I. (2017). „Digitalisierung konkret: Diese 5 Recruiting-Trends sollten Sie kennen“. Abgerufen am 03.03.2020 von https://www.personalwirtschaft.de/hr-organisation/hr-software/artikel/digitalisierung-konkret-diese-5-recruiting-trends-sollten-sie-kennen.html

2 Hessler, A. „QR-Codes – Was sind sie, wofür braucht man sie?“. Abgerufen am 03.03.2020 von https://wb-web.de/material/medien/QR-Codes.html

SEO Experte werden!

SEO Experte werden!

Sie sind gerade dabei eine neue Stellenausschreibung anzufertigen. Sie haben Ihre Agentur beauftragt Ihre Stellenausschreibungen für Sie auf speziell ausgewählten Stellenbörsen online zu stellen. Doch meinen Sie, das genügt?

Das digitale Recruiting ist ein Prozess und deutlich komplexer, als es zunächst scheint. Wenn Sie sich über Google auf die Suche nach einer Antwort oder nach einem Produkt begeben, was machen Sie dann? Wie wählen Sie beziehungsweise filtern Sie die Ergebnisse?

Folgende Kriterien sind bei der Suche entscheidend:

  • Die Suche startet zu 75 % mit einer Suchmaschine1
  • 86 % aller Klicks auf ein Suchergebnis fallen auf Seite 12
  • 2/3 aller Internet Nutzer wählen aus den ersten fünf Ergebnissen aus2

Was bedeutet das für Sie als Unternehmen?
Die Zahlen von oben lassen sich ebenfalls sehr gut auf online Stellenportale übertragen. Wenn Ihre Ausschreibungen nicht so optimiert sind, dass diese unter den ersten Ergebnissen auftauchen, dann wird die Resonanz entsprechend ausbaufähig sein.

Die Lösung: SEO
Um im Ranking um die besten Platzierungen mitkämpfen zu können, sollten Sie Ihr Anzeigen-SEO optimieren. SEO bedeutet Search Engine Optimization, auch Suchmaschinenoptimierung genannt.

Die Basis ist die richtige Keywordrecherche. Wen suchen Sie eigentlich? Wen möchten Sie mit Ihrer Ausschreibung ansprechen? Welche Qualifikation sollte der Kandidat mitbringen?

Bauen Sie die relevanten Keywords vor allem in den Anzeigentext ein, am besten sogar in den Stellentitel der Anzeige, denn dieser macht bei der Suche bis zu 70 % aus. Die hinterlegten Keywords im HTML-Code machen bei der Suche nur noch bis zu 10 % aus.

Setzen Sie sich durch! Unter mehr als 1.500 Stellenbörsen und Ihren Mitbewerbern!

Ihr Ziel
Durch eine gezielte Optimierung Ihrer Stellenausschreibung soll die Reichweite Ihrer Anzeige erhöht werden. Ihre Anzeigen sollen also über die Stellenanzeigen und vor allem über Google besser gefunden werden, was sich durch ein besseres Ranking, also eine bessere Positionierung in den Stellenbörsen und Google widerspiegelt.

Dadurch erhöht sich ebenfalls die Wahrscheinlichkeit von geeigneten Kandidaten gefunden zu werden.

Gute SEO zahlt sich aus!
Haben Sie Ihre Anzeigen bedacht und genau SEO optimiert, sparen Sie sich nicht nur Zeit bezüglich der Stellenbesetzung, sondern auch eine Menge Geld und Nerven. Denn schließlich müssen Sie die Anzeige nicht erneut schalten, da Sie Ihre ausgeschriebene Position schnell besetzen konnten und auch eine erneute Schaltung der Stelle bleibt daher aus.

Also jetzt loslegen. SEO-Experte werden und mehr Geld und Nerven zur Verfügung haben!

Sie haben noch offene Fragen? Wir unterstützen Sie gerne bei der Optimierung Ihrer Stellenausschreibungen! Kontaktieren Sie uns gerne!

1 Autor unbekannt: „SEO in der Stellenanzeige“, unter: stellenpakete.de (abgerufen 19.02.2020)
2 Kroker, Michael: „3,45 Milliarden Suchanfragen am Tag – 86 Prozent schauen nur auf 1. Google-Ergebnisseite“, unter: blog.wiwi.de (abgerufen 19.02.2020)

Ein Klick zur Bewerbung – Thanks to Facebook, Instagram und Co.

Ein Klick zur Bewerbung – Thanks to Facebook, Instagram und Co.

Ihre Liste mit zu besetzenden Stellen wird länger und länger, doch die Bewerbungen lassen leider auf sich warten. Der Chef macht Druck und Sie wissen nicht mehr, wie Sie dem Leerlauf an Bewerbungen entgegenwirken können? Sie haben schon alles versucht, ob Stellenausschreibungen über online Stellenbörsen oder im Printbereich. Sie haben zahlreiche Agenturen getestet, welche Ihnen vielversprechende Angebote unterbreitet haben. Trotzdem lassen die Bewerbungseingänge auf sich warten…

Recruiting 2.0 – Die klassische Stellenausschreibung erhält Konkurrenz

Sie kennen es bestimmt selbst. Manchmal verbringt man unbewusst zu viel Zeit im Internet. Ob zu Hause, auf dem Weg zur Arbeit oder sogar in der Mittagspause im Geschäft. Irgendwie ist man immer erreichbar, erfährt die neusten Dinge oder man schaut sich auch einfach mal irgendwelche Videos an, die einem im Facebook-Feed gerade ausgespielt werden.

Hier können Sie ansetzen. Nutzen die Social Media als neue Rekrutierungsmaßnahme und tauchen Sie so unbewusst auf den Bildschirmen Ihrer potenziellen Bewerber auf.

Wie wäre es also zur Abwechslung anstelle einer klassischen Stellenausschreibung mit einem speziell für Sie angefertigten Recruiting-Video? Es müssen nicht immer Stellenanzeigen sein. Lenken Sie die Aufmerksamkeit des Betrachters durch ein auffälliges Bild oder ein individuell erstelltes Video auf Ihre Kampagne und somit auf Ihr Unternehmen.

Überzeugen Sie den Bewerber durch Ihre Repräsentation und bringen Sie Ihn dazu auf „Jetzt bewerben“ in Ihrer Kampagne zu klicken. Dahinter könnte Ihre Karriere-Seite oder auch eine individuelle Landingpage zu Ihrer Stellenausschreibung hinterlegt werden.

Bedenken Sie, dass die meisten Smartphones darauf ausgerichtet sind, Videos im Feed automatisch und mit Ton abzuspielen. Ein packender Sound, ausgewähltes Videomaterial sowie die passenden Slogans und der potenzielle Bewerber kann die Augen nicht mehr von Ihrem Video wenden.

Vorteile des Social Media Recruitings

Durch die Rekrutierung mittels Social Media haben Sie einige Vorteile. Sie sichern sich nicht nur Traffic auf Ihre Karriere-Seite oder Landingpage. Sie erreichen außerdem ein Klientel, welches Sie durch die Ausschreibung in der regionalen Zeitung oder in den online Stellenbörsen nicht erreichen würden. Sie erreichen passiv suchende Bewerber. Personen, die sich nicht aktiv auf Jobsuche begeben.

Ein weiterer Vorteil des Social Media Recruitings ist, dass dieses ebenfalls von kleineren Unternehmen verwendet werden kann. Auf vielen Stellenbörsen gilt die Regel: Wer viel hat, erreicht auch viel. Die „großen“ Unternehmen tauchen auf der ersten Seite mit Ihren Ausschreibungen auf, die „kleinen“ haben nicht viel mitzureden. Doch die Social Media Welt ist groß, hier hat jeder eine Chance und muss sich nicht beweisen. Auch kleinere Unternehmen können durch Social Media erfolgreich rekrutieren.

Denn für die Nutzung von Social Media spielt vielmehr die Erfahrung und das Wissen eine Rolle. Gezielte Targetierungen, das perfekte Wording und das speziell ausgewählte Bild- oder Videomaterial – darauf kommt es an.

Die Repräsentation durch Social Media ist somit nicht nur eine neue Art der Rekrutierung, sondern auch ein neuer Weg, das eigene Unternehmen zu verkörpern und die eigene Employer Brand auszubauen.

Sie treffen den potenziellen Bewerber nicht auf irgendeiner Stellenbörse an, sondern in einem gewohnten Umfeld, wie Facebook oder Instagram. Hier kennt sich die Zielgruppe aus, weiß wie es funktioniert und wie die Plattformen genutzt werden. Sie befinden sich also, wie es das Wort Social Media sagt, in einem sozialen Netzwerk. Dadurch herrscht schon von Grund auf eine andere Atmosphäre, welche deutlich vertrauter und persönlicher ist als eine fremde Stellenbörse. Das bedeutet ebenso, dass eine andere und direktere Art der Kommunikation verwendet wird.

Starten Sie Ihre Reise mit dem Recruiting 2.0

Social Media begleitet uns tagtäglich und genau diesen Vorteil können Sie für sich nutzen. Treffen Sie zufällig auf Ihre Bewerber, welche vielleicht gerade auf dem Weg zur Arbeit sind und in der Bahn sitzen, die Kopfhörer im Ohr und der Blick ist auf das Handy gerichtet. Der Facebook-Feed ist geöffnet und plötzlich wird Ihr Video abgespielt. Der Betrachter kann sich nicht abwenden, er ist wie gefesselt von dem Sound und plötzlich taucht der Slogan „Wir vereinen Familie und Beruf“ auf. Eigentlich war er zufrieden mit seiner derzeitigen Arbeitsstelle, aber wenn er so darüber nachdenkt, sieht er seine Kinder zu Hause kaum. Klingt also nicht schlecht und die Bewerbung ist raus.

Erfolgreiches Social Media Recruiting mit diesen Tipps

Erfolgreiches Social Media Recruiting mit diesen Tipps

Mit Social Media Recruiting zum Erfolg

Die Sozialen Medien sind aus dem Alltag nicht wegzudenken – nicht nur im Privaten, auch im Berufsalltag übernehmen sie eine richtungsweisende Rolle. Doch Recruiting über Xing, Facebook, Linkedin & Co meint mehr als die bloße Veröffentlichung von Stellenanzeigen.  Schließlich wollen Sie ja nicht irgendwen, sondern die besten Fachkräfte. Doch wie spricht man die richtige Personengruppe an?

Suche nach Fachkräften in Social Media Plattformen

Unternehmen profitieren von der großen Streukraft der Online-Anzeigenschaltung. Die dort geschalteten Stellenanzeigen sind weltweit und rund um die Uhr abrufbar. Zu den klassischen Jobbörsen bieten Soziale Medien zudem den Vorteil des direkten Kontakts. Der interessierte Bewerber kann unmittelbar reagieren: Rückfragen stellen oder aber eigene Bewerbungsunterlagen auf kurzem Wege übermitteln.

Ein weiterer Vorteil der sozialen Medien ist die Zahl der erreichten Nutzer. So benutzen 31 Millionen Deutsche Facebook, weltweit beträgt die Zahl über 2 Milliarden. Für Unternehmen heißt das, sie müssen die Bewerber einfach nur dort ‚abholen‘. Anders sieht das mit einer Stellenanzeige auf der eigenen Homepage aus – hier müssen Bewerber erst durch andere Kanäle geleitet werden. Das funktioniert online beispielsweise über die Suche in einer Online-Jobbörse oder über Suchmaschinen. Offline können Bewerber durch Mundpropaganda von eigenen Mitarbeitern geleitet werden. Diese beiden Wege können von Unternehmen nur schwer gelenkt werden.

Dieses einfache ‚Abholen‘ in den sozialen Netzwerken bereitet Unternehmen jedoch häufig Schwierigkeiten. Mit einem bloßen Post zur ausgeschriebenen Stelle, werden keine neuen Mitarbeiter gewonnen. Social Recruiting profitiert durch den direkten Kontakt und Dialog mit der Zielgruppe. Das Personalmanagement muss daher zeitnah auf Reaktionen und Anfragen reagieren. Zudem sollten folgende sieben Tipps für ein erfolgreiches Social Recruiting beachtet werden.

Erfolgreiches Social Recruiting mit diesen 7 Tipps

1. Kreative Inhalte: Die Inhalte in Sozialen Medien müssen über bloße Stellengesuche und Selbstdarstellung hinausgehen. Die Nutzer sollten direkt angesprochen werden. Dafür können eigene Themen direkt an die Öffentlichkeit gerichtet werden. Wichtig ist, dass sich Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber positionieren. Das gelingt, indem ein Blick hinter die Kulissen ermöglichen wird. Folgende Themen sind vorstellbar:

  • Kreative und individuelle Jobbeschreibungen
  • Aktuelle, interessante oder witzige Einblicke aus dem eigenen Joballtag
  • Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen
  • Anspruchsvolle und fördernde Praktikanten-Jobs
  • Karrieremöglichkeiten für die Generation Y
  • Employer Value Proposition: flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gesundheitsmanagement, Weiterbildungsmöglichkeiten (…)
  • Freizeitaktivitäten und Sportangebote
  • Berichte und Fotos von Messeständen

2. Abwechslungsreiche Inhalte: Die Mischung macht’s! Das Abwechseln von konkreten Stellenausschreibungen mit allgemein gültigen und hilfreichen Bewerbertipps regt die Aufmerksamkeit an. Dabei ist ein Verweis auf die Unternehmensseite gewinnbringend –beispielsweise können neue Blogartikel über die sozialen Medien geteilt werden. Dadurch können Follower auch auf die Unternehmenshomepage geleitet werden. Um Ihre Nutzer zusätzlich zu aktivieren, bieten sich auch Umfragen an. Gleichzeitig können Sie so herausfinden, was potentiellen Bewerbern z.B. im Bereich des Employer Branding wichtig ist.

3. Die Vielfalt der Sozialen Netzwerke abdecken: Das Social Recruiting Management sollte sich nicht nur auf einen Kanal fokussieren. Die Streuung erhöht die Chance,den richtigen Interessentenkreis anzusprechen. Die Vielfalt der sozialen Plattformen ist beinahe unendlich, einige Beispiele:

  • Communities wie Facebook
  • Mikroblogging über Twitter
  • Business-Netzwerke wie Xing, Linkedin und Google+
  • Bilder-Netzwerke wie Instagram und Pinterest
  • Video-Plattformen wie Youtube
  • Dokumententauschbörse wie Slideshare
  • Blogs und Medien-Netzwerke wie Tumblr und Bloglovin‘
  • Social News Netzwerke wie Reddit

4. Social Media Recruiting effizient gestalten: Um Zeit zu sparen lässt sich auf die Automatisierungsfunktionen von entsprechenden Tools zurückgreifen. Diese eignen sich für den sofortigen Post über mehrere Kanäle, sparen also die Zeit der Einpflege in jedes einzelne Netzwerk. Zudem können Posts auch zeitversetzt und wiederholt veröffentlicht werden. Der Nachteil dieser Tools ist jedoch, dass sie die Besonderheiten der einzelnen Netzwerke nicht berücksichtigen. Das Ergebnis kann eine unformatierte, roboterartige Meldung sein, die sich weniger positiv auf das Employer Branding auswirkt.

5. Unterschiedliches Layout beachten: Für ein erfolgreiches Posting ist das richtige Format von großer Bedeutung. Soziale Netzwerke unterscheiden sich stark in der Zeichenanzahl und in der Bildgröße. Deshalb macht es kaum einen Sinn, das Jobangebot im gleichen Format und mit gleichem Text in allen Netzwerken zu veröffentlichen. Besonders folgende Aspekte sind zu berücksichtigen:

  • Richtige Zeichenanzahl
  • Unterschiedliche Beitragsformate
  • Einsatz von #Hashtags und @Handles
  • Die Häufigkeit der Posts innerhalb eines Netzwerkes

Was auf Twitter und Google+ funktioniert, funktioniert bei Facebook nicht: Statt Hashtags sollte hier auf Bilder und der Zielgruppe entsprechenden Texten und Videos zurückgegriffen werden.

6. Social Touch durch Individualisierung der Posts: Beiträge sollten immer an die Nutzergruppe der jeweiligen Plattformen angepasst werden! Je besser die Posts auf die Usergruppe passt, desto mehr Aufmerksamkeit erregen sie. Dafür sollte die Sprache der Follower verwendet werden: Denn ein Koch interessiert sich für andere Themen als eine Erzieherin. Ein Manager möchte anders angesprochen werden, als eine Psychologin. Ziel sollte dabei immer sein, das Teilen und Liken der Beiträge voranzutreiben. Denn so wird wiederum eine größere Adressatengruppe angesprochen.

7. Das richtige Timing: Neben der richtigen Ansprache und den geeigneten Themen ist der richtige Zeitpunkt wichtig. Denn der Post wird immer nur von einem Bruchteil der Nutzer gelesen. Wie im richtigen Leben gibt es auch in den Sozialen Netzwerken eine Rushhour. In dieser werden potentielle Mitarbeiter am besten erreicht. Unterschieden werden muss dabei zwischen privat genutzten Netzwerken, wie Facebook und Twitter und beruflichen Jobbörsen, wie Xing und Linkedin. Letztere sind vor allem unter der Woche morgens relevant. Erstere werden besonders in den Abendstunden und am Wochenende genutzt.

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