von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-G
Generalisten
Bei den Generalisten Stellenbörsen handelt es sich um die Stellenbörsen, welche zu den derzeitigen Marktführern gehören und branchenübergreifend für die Anzeigenschaltung aller Berufsgruppen geeignet sind. Zu den derzeitigen Generalisten gehören:
- StepStone.de
- Stellenanzeigen.de
- Yourfirm.de
- Monster.de
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-F
Fachkräftemangel
Der Fachkräftemangel wird auch als „War for talents“ beschrieben und beschreibt die Problematik der fehlenden Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt. Durch den demografischen Wandel, den späten Berufseinstieg und das sinkende Interesse an technischen, handwerklichen und IT-technischen Berufen fehlen immer mehr Fachkräfte auf dem freien Arbeitsmarkt. Aus diesem Grund „kämpfen“ Unternehmen händeringend um neues Personal. Das Abwerben von Personal gehört deshalb immer mehr zum Alltag von Recruitern und Personalverantwortlichen.
Ausbildungsdauer
Immer mehr Schulabgänger verfolgen das Ziel einen hohen Schulabschluss zu erreichen. Je höher der Schulabschluss desto länger verbringt ein Schüler die Zeit in der Schule. Je nach Berufswunsch folgt nach dem Schulabschluss dann eine betriebliche Ausbildung, ein Studium, ein duales Studium oder auch ein freies soziales Jahr. Die Frage „Was will ich werden?“, lässt sich heutzutage immer schwerer beantworten. Demnach steigen immer mehr Absolventen immer später in das Berufsleben ein und stehen so auf dem Markt als Arbeitskraft zur Verfügung. Der späte Berufseinstieg im Vergleich zu früher ist demnach einer von vielen Teilaspekten, welche den Fachkräftemangel beeinflussen.
Der demografische Wandel
Unter dem demografischen Wandel versteht man generell, dass es eine sinkende Anzahl an jüngeren Menschen und eine steigende Anzahl an älteren Menschen in Deutschland gibt. Das liegt daran, dass die Geburtenrate in den letzten Jahren enorm gesunken ist.
Dieser Wandel und die ungleichmäßige Verteilung der Altersklassen führt zum einen dazu, dass der Generationenvertrag nicht mehr eingehalten werden kann. Zum anderen führt dieser dazu, dass gleichzeitig viele Personen einer Altersklasse in Rente gehen werden im Nachzug allerdings zu wenige Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, welche diese Lücke schließen können. Auf diese Weise wird der Fachkräftemangel ebenfalls beeinflusst.
Betroffene Bereiche – MINT-Berufe
Leider sind vom Fachkräftemangel besonders die sogenannten MINT Berufe betroffen. MINT ist eine Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Arbeitskräfte, welche in diesen Bereichen eine Ausbildung oder ein Studium absolviert haben, sind besonders gefragte Fachkräfte und haben derzeit auf dem Arbeitsmarkt die besten Chancen.
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-E
E-Recruiting
Das E-Recruiting beinhaltet alle neuen Recruiting-Wege aus dem digitalen Bereich. Mitinbegriffen ist unter anderem das Recruiting durch Social Media wie Facebook und Instagram, geschaltete Werbeanzeigen oder auch die Direktansprache der Kandidaten durch berufliche Networking Plattformen, wie LinkedIn und Xing.
Online-Stellenbörsen
Zu dem sogenannten E-Recruiting zählen ebenfalls alle online Jobbörsen. Unternehmen können dabei direkt bei den gewünschten Online-Stellenbörsen oder über eine externe Agentur aus dem Personal-Bereich, eine neue Vakanz in Auftrag geben, welche dann auf den gewünschten Börsen veröffentlicht wird. Kandidaten, welche gezielt auf Stellensuche sind bekommen die offenen Vakanzen, dann auf den unterschiedlichen Börsen angezeigt.
Es gibt eine große Anzahl an online Jobbörsen, diese lassen sich jedoch in unterschiedliche Kategorien einteilen. Zum einen gibt es die sogenannten Generalisten Stellenbörsen, damit sind alle Online-Stellenbörsen gemeint, welche sich sehr stark auf dem Markt etabliert haben und über welche sich nahezu alle ausgeschriebenen Vakanzen veröffentlichen lassen. Zum anderen gibt es regionale Stellenbörsen, diese haben häufig Kooperationen mit zahleichen regionalen Partnern, wodurch besonders Personen angesprochen werden, welche speziell einen Job in ihrem Umkreis suchen. Darüber hinaus gibt es außerdem sogenannte Fachstellenbörsen, welche sich auf einen bestimmten Bereich spezialisiert haben. Dort können demnach gezielt Vakanzen ausgeschrieben werden, welche sich zum Beispiel auf den Gesundheits-, Medizin-, oder auch Ingenieurbereich beziehen.
Social Media Recruiting
Eine weitere Kategorie des E-Recruitings ist unter anderem das Social Media Recruiting, wobei den Kandidaten zielgruppengenaue Kampagnen über Facebook und Instagram ausgespielt werden, in welchen die ausgeschriebene Vakanz erwähnt wird. Dabei werden im Hintergrund zielgruppengenaue Targetierungen hinterlegt, welche an das Profil des Kandidaten angepasst werden.
Mobile Recruiting
Das Mobile Recruiting beschreibt generell die Personalgewinnung mittels mobiler Endgeräte wie dem Smartphone oder Tablet. Da die Nutzung des Smartphones stetig steigt, müssen Unternehmen, dies zukünftig bei der Gestaltung der eigenen Website, Karriereseite oder auch Recruiting-Landingpage beachten. Dabei müssen die Seiten in einem sogenannten resposive Design erstellt werden, damit diese optimal auf den mobilen Endgeräten ausgespielt werden und der Bewerber auch mobil eine optimale Candidat Experience durchläuft.
Darüber hinaus beschreibt das Mobile Recruiting außerdem neue Wege, um sich einfach über das Smartphone bewerben zu können. Mitinbegriffen sind zum Beispiel speziell entwickelte Apps, welche das Bewerbungsverfahren erleichtern, Online Bewerber Managment Systeme oder auch die Möglichkeit sich über Chatbots oder auch Whats app bewerben zu können, zählen zu dem Bereich des Mobile Recruitings.
Active Sourcing
Ebenfalls in den Bereich E-Recruiting zählt der neue Weg der Personalgewinnung durch Active Sourcing, wobei neue Kandidaten direkt über berufliche Netzwerke, von ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber, kontaktiert werden.
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-E
Employer Value Proposition
Die Employer Value Proposition ist ein Bestandteil der Employer Brand, Arbeitgebermarke und beschreibt die Grundwerte eines Unternehmens. Diese Werte dienen dem potenziellen Bewerber als Grundgerüst. Sind die Werte aussagekräftig und überzeugend ausgearbeitet, kann dies den Bewerbungseingang positiv beeinflussen. Und Bewerber werden zu neuen Arbeitnehmern.
Mehr dazu siehe Arbeitgebermarke.
von Lea Tropf | Okt. 8, 2020 | HR-Glossar-E
Employer Brand
Bei der Employer Brand auch Arbeitgebermarke genannt, handelt es sich um die Präsentation des Unternehmens und der Unternehmenswerte nach außen. Den Aufbau einer Arbeitgebermarke kann man mit dem Aufbau einer normalen Marke vergleichen. Ziel einer aussagekräftigen Arbeitgebermarke ist es neben dem Ausbau des Unternehmensimages ebenfalls das Interesse bei potenziellen Bewerbern zu wecken.
Mehr dazu siehe Arbeitgebermarke.